»Moria ist eine notwendige Folge eines Staatenbundes, der mit dem menschlichen Elend, das der von ihm mit eingerichtete Weltmarkt und die vom ihm vorangetriebene Politik tagtäglich erzeugen, nichts zu tun haben will. Der auch dank Digitalisierung ständig wachsenden Produktivität stehen weltweit immer mehr Hungergestalten gegenüber, die von jedem Reichtum ausgeschlossen sind und für moderne Staaten keinerlei Produktivkraft besitzen. Ihre möglichst kostengünstige Entsorgung ist damit keine Verfehlung dieser Grundrechenart kapitalistischer Verhältnisse, sondern als Konsequenz der Europäischen Union zu verstehen.«
(Peter Schadt: Nicht Verfehlung, sondern Konsequenz. Zum Gerede von der »Schande Moria«. Die junge Welt, Nr. 214.)

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