Mein Nach-Denk-Anschlag zum heutigen Tage:
Neun Jahre nach Fukushima.

Heute vor neun Jahren ereignete sich in Japan eine Katastrophe, die das Land für immer verändern sollte: Um 14:46 Uhr erschütterte ein Erdbeben die Küste und löste einen gewaltigen Tsunami aus. Das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi wurde schwer beschädigt. Die schlimmste nukleare Katastrophe seit Tschernobyl nahm ihren Lauf.

Die Folgen sind bis heute nicht unter Kontrolle. Bei Messungen fand Greenpeace hochgradig radioaktive Hotspots ausgerechnet in J-Village – jenem Ort, wo am 26. März der olympische Fackellauf starten soll. Nur ein paar Kilometer weiter in Fukushima City sollen im Sommer olympische Baseball- und Softballspiele stattfinden – ich finde das alles sehr bedenklich.

Greenpeace fordert die Behörden auf, schnell und wirksam zu handeln, um die Sicherheit aller Olympia-Besucher*innen zu gewährleisten. Gemeinsam mit Ihnen können wir den nötigen Druck ausüben.
Es kommt noch dicker: Trotz der hohen Strahlenwerte drängt die japanische Regierung evakuierte Anwohner*innen von Fukushima zurück in ihre radioaktiv belasteten Wohnorte. Der Grund: Sie will die Entschädigungszahlungen einstellen und schnellstmöglich einen Schlussstrich unter die Atomkatastrophe ziehen – auf Kosten der Bevölkerung.

Greenpeace stellt sich den unverantwortlichen Plänen entgegen und kämpft dafür, dass die Bevölkerung besser vor radioaktiver Strahlung geschützt wird. Und wir setzen uns für ein Ende der Atomenergie in Japan und weltweit ein. Denn Fukushima beweist mehr als deutlich: Atomkraft ist niemals sicher!

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